Hedwig Bollhagen

 

Hedwig Bollhagen Werkstätten

Das gesamte Sortiment der Manufaktur von Hedwig Bollhagen wird zum Manufaktur-Preis in der Studio Galerie Berlin verkauft!

Die Galerie befindet sich ganz zentral in Berlin-Friedrichshain in der Frankfurter Allee 36a, wenige Stationen vom Alexanderplatz entfernt und direkt am U-Bahnhof Samariterstraße.

Die Verbindung zwischen Hedwig Bollhagen (1907 – 2001) und der Studio Galerie Berlin begann 1975. Die Galerie wurde schnell zum größten Hedwig Bollhagen Händler im Land.

Als wichtigster „HB Händler“ veranstaltete die Galerie mit Hedwig Bollhagen einige Personalausstellungen. Seit 1975 feierte Hedwig Bollhagen ihre runden Geburtstage in der Studio Galerie Berlin.

Hedwig Bollhagen ist die wichtigste deutsche Designerin des 20. Jahrhunderts. Die eigene Werkstatt gründete Hedwig Bollhagen mit 27 Jahren. Mit künstlerischen Talent, handwerklichen Geschick und Weitsicht brachte sie Formen und Dekore zustande, die bis heute zeitlos und als HB Keramik erkennbar sind.

Unter dem Einfluss der Bauhaus Kunstschule in Dessau hatte sie gradlinige Formen entworfen, neue Herstellungstechniken gefunden und neue keramische Materialien zum Einsatz gebracht.

Neben der künstlerischen Begabung hatte sie die Ausstrahlung und Durchsetzungsfähigkeit ein großes Team von 90 Mitarbeitern zu motivieren und die Manufaktur zum Erfolg zu führen.

Viele internationale Auszeichnungen, u.a. die Goldmedaille auf der Weltausstellung wurden ihr zuteil. Sie war Trägerin des Bundesverdienstkreuz’. Die beste Werbung verschaffte ihr der SED-Chef Walter Ulbricht mit seiner Kritik über eine schwarze zylinderförmige Mokkakanne, die er als „geistlos und kosmopolitisch“ bezeichnete. Danach wurde das Service zum begehrten Sammelobjekt in der DDR.

Nach dem Tod von Hedwig Bollhagen im Jahr 2001 arbeitete die Manufaktur weiter. Die Manufaktur schöpft aus dem großen Bestand an Formen und Dekoren von Hedwig Bollhagen. Eine Keramik-Werkstatt in dieser Größe und mit dieser Tradition weiter zu führen ist keine einfache Aufgabe. Das Andenken an die bedeutendste deutsche Keramikerin bleibt so bewahrt.

 

Schmuck – Keramik – Grafik